ARGE Noreia Norici ist ein Arbeitsprojekt, das sich die Wiederentdeckung der keltischen Stadt Noreia, der für Österreich kulturhistorisch wichtigsten Stadt der antiken Welt zum Ziel gesetzt hat. (die einzige im gesamten Ostalpenraum von griechischen und römischen Autoren erwähnt). Zumindest seit dem 16. Jh. wird erfolglos nach dieser keltischen Königsstadt gesucht. Die Ausgrabungen der von Stockinger entdeckten hallstattzeitlichen Großanlage standen unter der Leitung von Dr. Tiefengraber. ARGE Noreia Norici ist zum Nutzen von Land, Region und Wissenschaft gedacht.
Steinlegungen innerhalb der Siedlungsanlagen

LA-TENE zeitlicher Knotenring aus Bronze.( Keltischer Zauberring). Alter ca 2300 Jahre
Dieser aus massiver Bronze gefertigte Ring, wurde vor Jahren innerhalb der stadtähnlichen Siedlungsanlagen
der Hallstattkulturepoche neben anderen keltischen und römischen Objekten gefunden und gilt jetzt als
das offizielle Symbol ( Logo) des Forschungsprojektes.
Weitläufige Planierungen im Umfeld der hallstattzeitlichen Anlagen
Zeitdenkmal
Weitere mögliche Grabhügel innerhalb des prähistorischen Siedlungsgebietes.
Mittelalterliche Straßenkartenkopie einer röm. Weltkarte (Ausschnitte) mit doppelter Noreianennung im
heutigen Bezirk Murau-Steiermark
Kopf einer röm. spätantiken Steinskulptur.
Rest einer zerstörten spätrömischen Skulptur aus Bronze.
Weitläufige möglicherweise antike Siedlungsanlagen auf mehr als 1000 m Seehöhe.
Ein wehrgrabenartiger tiefer Hohlweg bildet die Westseite der Anlage. Dahinter eine exakte Planierung.
Noch deutlich erkennbare Terrassierungen
Hauptterrasse nach Süden mit stufenartigem Erdwerk
Kleinere Terrassierungen innerhalb des Plateaus
Die Kanten der ersten Hauptterrasse heute.
Dieses hohlwegartige Erdwerk umläuft die gesamte Hauptterrassenkante.
Weitere Reste einer dritten ehemaligen Hauptterrasse.
Fazit:
Die Plateauanlage wird von 2 weitläufigen mächtigen Hauptterrassen umfasst. Andere noch vorhandene Terrassenreste lassen darauf schließen, dass es einstmals 3 gestufte Hauptterrassen gab.
Das Zentralplateau selbst ist durch 2 tiefe und breite querverlaufende Hohlwege, die gleichzeitig auch Wehrgräben bilden unterteilt. Die beiden noch vorhanden Hauptterrassen heben sich durch ihre Dimensionen deutlich von den anderen Terrassierungen und Planierungen, die die gesamte Höhensiedlung umgeben ab.
In mittelbarer Nähe zur gesamten Großanlage sind wiederum kleinere Anlagen zu erkennen.
Sollte es sich hier um ein weiteres hallstattzeitliches Siedlungsgebiet handeln, dann ist es das vermutlich größte je entdeckte.
Heute völlig abgelegen, aus antiker Sicht jedoch in genialer Position errichtet, läßt es auf eine einstmals zentrale Bedeutung dieses Ortes schließen.
Eine andere Möglichkeit ist, dass es sich tatsächlich um die Überreste der mythischen Königsstadt des norischen Stammesbundes (regnum noricum) Noreia handelt.
Diese ehemalige Höhensiedlung ist derart großflächig und fügt sich heute so harmonisch in die sie umgebende Landschaft ein, dass sie für ahnungslose Laien den Anschein von Natürlichkeit erweckt!
Noreia muss außergewöhnlich gewesen sein, sonst würde sie nicht als einzige Stadt des Ostalpenraumes in der antiken Welt Erwähnung finden.
Diese Keltenstadt muss auf die an Klotz-und Protzbauten gewöhnten Griechen und Römer tief beeindruckend gewirkt haben.
Eine spektakuläre Hochplateaufestung inmitten der Berglandschaft der Alpen. Eine Stadt, die ob dieser Einzigartigkeit und großen Reichtums in ihrer Epoche Berühmtheit besaß.
SOLWIG
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Da das Forschungsprojekt Noreia ein vielschichtiger Arbeitsbereich ist, suche ich einen Projektsponsor für mittel- bis langfristige Geschäftspartnerschaft.
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Römischer Dolch (Pugio) 2/3 Jahrhundert Gesamtlänge 40cm. Klingenbreite 4-5 cm. Sehr schöne
Darstellung des Gottes Merkur am Ende des Bronzegriffes.Obersteiermark.
Steiermark
Bezirk Judenburg
Vermutlich ehemalige Siedlungsanlage, bis dato unbekannte, durch intensive landwirtschaftliche Nutzung zum größten Teil überprägt, aber dennoch klar zu erkennen.
Erkennbare Reste ehemaliger Terrassierungen am Fuße der Anlage.
Der im Zugangsbereich noch am Besten erhaltene Teil.
Blick nach Osten dieser 2-teiligen ca 1 ha großen Anlage.
Eisenmesser mit Bronzegriff (im bäuerlichen Besitz)
Bezirk Judenburg
Mehrere noch erhaltene Terrassierungen im Übergangsbereich des Berges zu einer weiten Ebene.
Die in den 1980-und 1990iger Jahren gemachten römischen Kleinfunde lassen auf die Existenz dieser Erdwerke bereits zur Römerzeit schließen.
Weitere Reste hochgelegener möglicherweise prähistorischer
Siedlungsanlagen im Kärntner Zentralraum
Deutlich sich abhebende Plateauplanierung in ca 1000 m Seehöhe umgeben von Terrassierungen.
Im Hintergrund ist das Hauptplateau der Anlage zu erkennen.
Reste der Straßenbefestigung
Symbol der Vergänglichkeit
Weitere Erdwerke
Überwachsene Steinmauer
Diese ehemalig aufwendig mit Mauerwerk eingefasste Straße beeindruckt durch ihren schnurgeraden Verlauf in Hochlage.
Aktualisierung erfolgt....
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